Working Holiday Korea bedeutet: länger reisen, den Alltag kennenlernen und mit erlaubten Nebenjobs das Reisebudget ergänzen. Für deutsche Staatsangehörige ist das H-1-Visum zwischen 18 und 34 Jahren möglich – also auch mit 31, 32, 33 oder 34. Du musst deinen Korea-Traum nicht automatisch mit dem 30. Geburtstag abhaken.
Annyeong! Vielleicht planst du zuerst drei Monate Seoul, Cafés und Ausflüge ans Meer. Dann merkst du: Eigentlich möchtest du bleiben, Koreanisch lernen und mehr als Sehenswürdigkeiten sehen. Dieser Guide hilft dir bei der Entscheidung zwischen Urlaub und Work and Travel Südkorea. Stand: 19. Oktober 2026. Gilt für deutsche Staatsangehörige.
Working Holiday Korea auf einen Blick
- Alter: 18–34 Jahre einschließlich bei Antragstellung
- Aufenthalt: bis zu 12 Monate
- Arbeiten: grundsätzlich bis zu 25 Stunden pro Woche, mit Tätigkeitsbeschränkungen
- Zweck: Reisen und kultureller Austausch; Arbeit ergänzt das Budget
- Visum: H-1 vor der Reise beantragen
1. Working Holiday Korea oder 90 Tage Urlaub?
Für einen kurzen touristischen Aufenthalt ist für Deutsche grundsätzlich eine visumfreie Einreise bis zu 90 Tagen vorgesehen. Eine Arbeitserlaubnis ist damit nicht verbunden. Prüfe die konkret gewährte Aufenthaltsdauer und die aktuellen Einreisebedingungen vor deinem Abflug.
Wichtig zur Einordnung: Südkorea gehört nicht zum Schengenraum. Die visumfreie Einreise beruht auf den koreanischen Einreisebestimmungen und den einschlägigen Vereinbarungen, nicht auf einem Schengen-Aufenthaltsrecht in Korea. Rechne außerdem mit Tagen, nicht pauschal mit drei Kalendermonaten.
| Dein Plan | Kurzer Urlaub | Working Holiday |
|---|---|---|
| Dauer | Bis zu 90 Tage nach Einreisebestimmungen | Bis zu 12 Monate |
| Jobben | Nicht erlaubt | Im zulässigen H-1-Rahmen |
| Altersgrenze | Keine H-1-Altersgrenze | 18–34 für Deutsche |
| Vorbereitung | Einreiseformalitäten prüfen | Visumantrag vor der Reise |
K-ETA und e-Arrival Card: Was gilt 2026?
Deutsche Staatsangehörige sind nach aktuellem Stand bis zum 31. Dezember 2026 von der K-ETA-Pflicht für die visumfreie Einreise ausgenommen. Diese zeitlich begrenzte Ausnahme ist keine Zusage für 2027. Die e-Arrival Card ist ein separates Einreiseformular. Prüfe auf der offiziellen e-Arrival-Card-Webseite, ob du sie benötigst. K-ETA, Einreiseformular und Visum erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

2. Working Holiday Korea: Alter und Voraussetzungen
Die für Deutsche geltende Altersgrenze liegt bei 18 bis 34 Jahren einschließlich. Maßgeblich ist die Antragstellung. Wer knapp an der Grenze ist, sollte den konkreten Stichtag und den vollständigen Antrag rechtzeitig mit KVAC oder der zuständigen koreanischen Vertretung abstimmen. Ein gespeicherter Entwurf ist kein eingereichter Antrag.
Im Internet findest du noch viele Hinweise auf „maximal 30“. Für deutsche Antragstellende sind solche pauschalen Angaben überholt. Umgekehrt darfst du die deutsche Regel nicht einfach auf Freunde mit österreichischem, Schweizer oder einem anderen Pass übertragen: Die Staatsangehörigkeit entscheidet.
Als erste Orientierung nennt das koreanische Working Holiday Info Center unter anderem einen gültigen Pass, eine Krankenversicherung für den Aufenthalt, ausreichende Mittel für den Start und ein Rückflugticket oder entsprechende zusätzliche Mittel. Das Programm ist für die erstmalige Teilnahme gedacht. Angehörige erhalten über dein H-1 kein eigenes Aufenthaltsrecht.
Ein Hochschulstudium ist in dieser Übersicht nicht als allgemeine Voraussetzung für Deutsche genannt. Trotzdem können für den Antrag Bildungsnachweise und weitere Unterlagen verlangt werden. Plane deshalb mit der aktuellen deutschen Checkliste, nicht mit einer Dokumentenliste aus einem anderen Land.
3. H-1-Visum beantragen: Dein Ablauf
- Plan klären: Reisezeitraum, Hauptzweck und Startort festlegen.
- Zuständigkeit prüfen: Aktuelle H-1-Anweisungen für deinen Wohnsitz lesen.
- Unterlagen sammeln: Pass, Antrag, Foto, Finanzen, Versicherung und Reiseplan vorbereiten.
- Antrag einreichen: Vorgeschriebenen Weg und aktuelle Gebühren beachten.
- Nach Erteilung: Visumdaten, Einreisefrist und genehmigte Dauer kontrollieren.
Beginne bei KVAC Berlin oder deiner zuständigen koreanischen Auslandsvertretung in Deutschland. Das Working Holiday Info Center verweist deutsche Staatsangehörige ausdrücklich an diese Stellen. Prüfe dort, ob Termin, Postversand oder ein anderer Einreichungsweg vorgesehen ist.
Für Working Holiday Korea solltest du nicht als Tourist einreisen und darauf setzen, das H-1 anschließend vor Ort zu erhalten. Das Working Holiday Info Center beschreibt grundsätzlich einen Antrag im Heimatland vor der Reise. Kläre besondere Wohnsitzsituationen direkt mit der zuständigen Stelle.
Unterlagen: Was du zuerst vorbereiten kannst
- Reisepass und Passfoto nach den aktuellen Vorgaben
- Ausgefülltes Visumantragsformular
- Nachweis finanzieller Mittel und Rückreisemöglichkeit
- Versicherungsnachweis für den geplanten Aufenthalt
- Nachvollziehbarer Reise- und Aufenthaltsplan
- Zusätzliche Nachweise laut aktueller H-1-Checkliste
Dein Reiseplan muss kein durchgebuchter Jahresurlaub sein. Er sollte erklären, warum du Korea kennenlernen möchtest und wie du die erste Zeit organisierst. Ein möglicher eigener Entwurf: zunächst ankommen und einen Sprachkurs besuchen, danach verschiedene Regionen bereisen und bei passender Gelegenheit eine erlaubte Aushilfstätigkeit suchen. Versprich dabei keine festen Jobs, die du noch nicht hast.
4. Working Holiday Korea: Kosten und Startbudget
Trenne drei Dinge: den behördlich verlangten Finanznachweis, die Kosten des Antrags und dein tatsächliches Reisebudget. Das Working Holiday Info Center nennt allgemein mindestens 3.000.000 KRW für den Start sowie Rückflug oder zusätzliche Mittel dafür. Bestätige den konkret verlangten Nachweis für deinen Antrag anhand der deutschen Checkliste.
Dieser Mindestnachweis ist keine Empfehlung für ein bequemes ganzes Jahr. Ein Jahr ohne sicheren Job braucht einen anderen Puffer als einige Monate mit bereits bezahlter Unterkunft. Rechne in Won und Euro mit deinem tatsächlichen Wechselkurs; eine feste Euro-Umrechnung wäre schnell veraltet.
| Budgetposten | Was du einträgst |
|---|---|
| Antrag und Versand | Aktuelle Visa-, Service- und Rücksendekosten |
| Flug und Versicherung | Persönliches Angebot für deinen Reisezeitraum |
| Wohnen | Erste Unterkunft, mögliche Kaution und Umzug |
| Alltag | Essen, Verkehr, Telefon und Sprachkurs |
| Reserve | Jobsuche ohne Einkommen und unerwartete Rückreise |
Bei den Visakosten kursieren widersprüchliche Zahlen. Die KVAC-Gebührenseite führt Befreiungen nach Staatsangehörigkeit und Visumtyp auf. Prüfe ausdrücklich den Abschnitt für Berlin und deutsche H-1-Anträge. Eine Gebührenbefreiung aus dem Pariser Abschnitt ist kein Nachweis für deinen deutschen Antrag. Service- und Versandkosten können zusätzlich anfallen.
Mein Planungstipp: Rechne zuerst aus, wie lange du ohne Gehalt auskommst. Erst danach entscheidest du, ob du einen Sprachkurs verlängerst, eine andere Stadt ausprobierst oder eine größere Reise buchst. So bleibt Working Holiday Korea auch dann angenehm, wenn die Jobsuche länger dauert.
5. Jobs: Was darfst du mit Working Holiday Korea arbeiten?
Das H-1 verbindet Reisen mit zeitweiliger Beschäftigung. Laut Working Holiday Info Center gilt grundsätzlich eine Grenze von 25 Arbeitsstunden pro Woche. Die Ländertabelle nennt für Deutschland keine zusätzliche Begrenzung der Beschäftigungsdauer; das hebt die Wochenstundengrenze und die übrigen Bedingungen jedoch nicht auf.
Bestimmte Berufe sind ausgeschlossen oder benötigen einen anderen Aufenthaltstitel. Der offizielle Leitfaden nennt unter anderem Sprachunterricht und Tätigkeiten als professionelle Künstler oder Entertainer. Gehe deshalb nicht davon aus, dass Deutsch-Nachhilfe, bezahlte Modelaufträge oder Auftritte automatisch erlaubt sind. Lass die konkrete Tätigkeit vor der Zusage prüfen.
Bei der Jobsuche kannst du nach zulässigen Aushilfsaufgaben in Gastronomie, Unterkünften oder anderen Betrieben fragen. Entscheidend sind die tatsächlichen Aufgaben und Bedingungen, nicht nur die Bezeichnung „Minijob“ oder „Part-time“. Eine Stellenanzeige ist keine Bestätigung, dass die Tätigkeit zu deinem Visum passt.
Für ein erstes Gespräch lohnt sich eine kleine persönliche Checkliste: Welche Aufgaben übernehme ich? Wie viele Stunden pro Woche? Wie wird bezahlt? Gibt es einen schriftlichen Vertrag? Welche Koreanischkenntnisse braucht der Alltag im Betrieb? Bitte um klare Antworten, bevor du deinen Plan auf diesen Job aufbaust.
Auch eine Mitarbeit gegen Unterkunft oder Essen solltest du nicht vorschnell als privaten Gefallen einordnen. Frage bei unklaren Tätigkeiten das koreanische Immigration Contact Center 1345 innerhalb Koreas. Für die verbindliche Einordnung von Arbeit und Aufenthalt sind die Behörden zuständig.
6. Ankommen: Alltag statt Dauerurlaub
Plane die ersten Tage bewusst leicht. Eine Unterkunft für den Start, erreichbare Ansprechpartner und Zeit für organisatorische Fragen helfen mehr als ein lückenloser Ausflugskalender. Lege Passkopien, Visumunterlagen, Versicherungsdaten und die Anschrift deiner Unterkunft so ab, dass du sie auch ohne Internet findest.
Für einen längeren Aufenthalt gehört die Registrierung bei der koreanischen Ausländerbehörde zu deiner Ankunftsplanung. Prüfe die aktuellen Fristen, Termine und Unterlagen bei HiKorea oder 1345. Verwechsle die Einreisefrist deines ausgestellten Visums nicht mit der später erlaubten Aufenthaltsdauer.
Du musst nicht sofort perfekt Koreanisch sprechen. Beginne aber vor dem Abflug mit Hangeul, Begrüßungen, Zahlen und kurzen Sätzen für Einkaufen, Wohnen und Vorstellungsgespräche. Unser Guide Koreanisch lernen für Anfänger gibt dir einen machbaren Einstieg. Wenn du Unterricht suchst, helfen dir die Fragen vor deiner ersten Koreanischstunde.

Überlege dir außerdem, welchen Alltag du suchst. Möchtest du eine feste Basis und Wochenendausflüge? Oder lieber mehrere kürzere Stationen? Für die Reiseplanung findest du unter Koreareise planen weitere Ideen. Working Holiday Korea muss nicht zwölf Monate lang dieselbe Form haben.
7. Diese Fehler kannst du dir sparen
- Visumfrei mit Arbeitsrecht verwechseln: Ein touristischer Aufenthalt erlaubt keine gewöhnliche Jobaufnahme.
- Mit alten Altersangaben planen: Für Deutsche die aktuelle 18–34-Regel prüfen.
- Nur den Mindestnachweis sparen: Unterkunft und Zeit ohne Job zusätzlich einplanen.
- Jede Beschäftigung annehmen: Aufgaben und Stunden mit den H-1-Regeln abgleichen.
- Zu knapp vor dem Geburtstag starten: Zuständigkeit und vollständige Antragstellung früh klären.
- Veraltete Erfahrungsberichte kopieren: Preise, Termine und Dokumente offiziell gegenprüfen.
Wenn du vor allem einen Vollzeitjob, ein reguläres Studium oder einen langfristigen Umzug planst, beginne mit der dafür passenden Visumkategorie. Working Holiday Korea ist besonders interessant, wenn du reisen, Alltag erleben und nebenbei erlaubte Arbeit ausprobieren möchtest. Für ein Studium findest du auch unseren Guide zum GKS-Stipendium.
Häufige Fragen zu Working Holiday Korea
Kann ich mit 34 noch nach Korea zum Work and Travel?
Ja. Für deutsche Staatsangehörige liegt die Obergrenze bei 34 Jahren einschließlich bei Antragstellung. Kläre den konkreten Stichtag frühzeitig mit der zuständigen Antragsstelle.
Brauche ich für einen Korea-Urlaub ein Visum?
Für deutsche Staatsangehörige ist ein kurzer touristischer Aufenthalt grundsätzlich visumfrei möglich. Arbeiten ist damit nicht erlaubt. Prüfe vor Abreise die aktuelle Aufenthaltsdauer sowie K-ETA und Einreiseformular.
Ist das H-1 ein normales Arbeitsvisum?
Es dient einem Reiseaufenthalt mit ergänzender zeitweiliger Arbeit. Beschäftigung ist nur innerhalb der H-1-Bedingungen möglich; eine uneingeschränkte berufliche Tätigkeit solltest du daraus nicht ableiten.
Muss ich das ganze Jahr in Korea bleiben?
Plane nach deinem eigenen Ziel und der erteilten Genehmigung. „Bis zu zwölf Monate“ ist eine Höchstdauer und keine Aufforderung, jeden Monat auszuschöpfen. Prüfe bei Zwischenreisen auch die Bedingungen für die Wiedereinreise.
Kann ich währenddessen Koreanisch lernen?
Das Working Holiday Info Center nennt private Sprachkurse als Möglichkeit. Ein reguläres Hochschulstudium ist davon zu unterscheiden. Prüfe vor der Kursbuchung, ob dein konkreter Kurs zum H-1 passt.
Gibt es eine Jobgarantie?
Ein Visum vermittelt keinen Arbeitsplatz. Plane deinen Aufenthalt so, dass du nicht direkt nach der Landung auf Einkommen angewiesen bist, und verbessere deine Sprachkenntnisse schon vor der Reise.
Working Holiday Korea planen: Deine erste Woche
Die folgende Woche ist ein Planungsvorschlag, kein behördlicher Ablauf und keine feste Bearbeitungszeit. Passe die Reihenfolge an deine Ankunft, verfügbare Termine und deinen persönlichen Bedarf an. Für Working Holiday Korea ist ein ruhiger Start oft hilfreicher als jeden Tag eine neue Unterkunft.
Tag 1 und 2: Orientierung gewinnen
Komm an, schlafe aus und erkunde die direkte Umgebung deiner Unterkunft. Wo kaufst du Wasser und Essen? Wie kommst du zur nächsten Haltestelle? Wo kannst du in Ruhe telefonieren? Notiere die Adresse auf Koreanisch. Speichere außerdem den Kontakt deiner Unterkunft und deiner Versicherung. Diese kleinen Dinge machen es leichter, später größere Fragen zu lösen.
Tag 3 und 4: Organisation sortieren
Lege eine Liste deiner offenen Fragen an: Registrierung, Versicherung, Telefon, Bankkonto und eine mögliche längere Unterkunft. Prüfe für jeden Punkt die tatsächlich erforderlichen Unterlagen. Wenn für einen Termin eine bestimmte Bescheinigung gebraucht wird, besorge sie zuerst. Verlass dich bei Working Holiday Korea nicht darauf, dass die Erfahrungen einer anderen Person genau zu deinem Fall passen.
Tag 5 bis 7: Deinen Rhythmus finden
Reserviere Zeit für Koreanisch, erste Kontakte und einen kleinen Ausflug. Du musst noch keinen perfekten Jahresplan haben. Überlege stattdessen, welche Fragen nach der ersten Woche klarer sind: Gefällt dir dein Viertel? Möchtest du hier länger wohnen? Welche Wörter fehlen dir im Alltag? So entwickelst du deinen Plan aus eigenen Beobachtungen.
Working Holiday Korea: Drei persönliche Reisemodelle
Es gibt keine einzige richtige Art, dein Jahr zu gestalten. Die folgenden Modelle sind Ideen für deine Planung. Sie enthalten keine Jobzusage und ersetzen keine Prüfung der Visabedingungen. Du kannst Elemente daraus kombinieren, solange dein tatsächlicher Aufenthalt im zulässigen Rahmen bleibt.
Modell A: Eine feste Basis
Du bleibst zunächst in einer Stadt, lernst dein Viertel kennen und unternimmst kleinere Reisen. Das kann zu dir passen, wenn du Routinen magst oder deine Koreanischkenntnisse regelmäßig aufbauen möchtest. Vergleiche Unterkünfte nach Gesamtkosten, Lage und Vertragsbedingungen. Eine hübsche Anzeige beantwortet noch nicht, ob du dich dort über mehrere Monate wohlfühlst.
Modell B: Erst Sprache, dann weiterreisen
Du gibst dem Sprachlernen am Anfang bewusst Raum und entscheidest anschließend über weitere Stationen. Für Working Holiday Korea kann das ein angenehmer Einstieg sein, wenn du Gespräche zunächst üben möchtest. Lege vorher fest, welchen Betrag du für den Kurs und die erste Unterkunft ausgeben möchtest. Behalte einen getrennten Puffer für die Zeit danach.
Modell C: Mehrere Regionen kennenlernen
Du möchtest nicht nur die Hauptstadt sehen und planst verschiedene Aufenthaltsorte. Dann rechne auch mit Transport, Gepäck und den Tagen zwischen zwei Unterkünften. Lass freie Zeit zwischen den Stationen. Wenn du zwischendurch jobben möchtest, prüfe die Tätigkeit und deine Organisation vor Ort, bevor du dich auf regelmäßiges Einkommen verlässt.

Checkliste für Working Holiday Korea: Vor dem Abflug
Arbeite diese Fragen einmal mit deinen tatsächlichen Dokumenten durch. Markiere jeden Punkt als erledigt, offen oder zu klären. Das verhindert, dass eine vage Erinnerung an einen Blogbeitrag später deinen Reiseplan bestimmt.
- Stimmen Name, Passnummer und Daten auf deinen ausgestellten Unterlagen?
- Hast du Einreisefrist und Aufenthaltsdauer getrennt notiert?
- Kannst du auf deine Versicherung und wichtige Kontakte auch offline zugreifen?
- Ist deine erste Unterkunft bestätigt und weißt du, wie du sie erreichst?
- Hast du dein Startbudget unabhängig von einem erhofften Job berechnet?
- Weißt du, welche organisatorischen Fragen du nach der Ankunft klären musst?
- Hast du die Bedingungen für geplante Zwischenreisen geprüft?
Besprich deinen Plan auch mit einer vertrauten Person. Nicht, weil du jeden Schritt rechtfertigen musst, sondern damit jemand deine ersten Reisedaten und eine Kontaktmöglichkeit kennt. Dein Working Holiday Korea darf spontan sein; die wichtigsten Unterlagen sollten trotzdem auffindbar bleiben.

Wenn du bei einem Punkt unsicher bist, formuliere eine konkrete Frage. „Welche Unterlagen fehlen für meinen Antrag?“ lässt sich gezielter beantworten als „Wie geht Korea?“. Nimm dir für deinen nächsten Schritt nur eine Aufgabe vor: die offizielle Checkliste lesen, eine Versicherungsfrage klären oder das Budget ausrechnen.
Dein nächster Schritt: Mach aus der Idee einen Plan
Notiere heute drei Dinge: dein gewünschtes Startdatum, dein verfügbares Budget und die Frage, ob du nur reisen oder auch arbeiten möchtest. Danach prüfst du die aktuelle H-1-Checkliste. Das ist ein überschaubarer Anfang – und hilfreicher, als gleichzeitig Flug, Wohnung und Job lösen zu wollen.
Fragen zu Working Holiday Korea oder deiner Reise?
Du möchtest nach Korea reisen, einen Working-Holiday-Aufenthalt planen oder Koreanisch lernen? Schreib mir gern an reiseinkorea@gmail.com. Nenne mir deinen geplanten Zeitraum und was du in Korea erleben möchtest, damit ich deine Frage besser einordnen kann.
Auch bei Fragen zum Studium in Korea oder zu GKS kannst du dich gern melden. Verbindliche Visaentscheidungen trifft die zuständige koreanische Behörde.
Jetzt deine Korea-Frage stellenOffizielle Quellen für deine Vorbereitung
- Auswärtiges Amt: Südkorea, Einreise und Working Holiday
- Working Holiday Info Center: deutschsprachige Übersicht
- Working Holiday Info Center: Ländertabelle, Voraussetzungen und Arbeitsregeln
- Offizieller Working-Holiday-Leitfaden: Tätigkeitsbeschränkungen
- KVAC Berlin: aktuelle Antragsinformationen
Recherchestand: 19.10.2026. Einreise- und Visabedingungen können sich ändern. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben der zuständigen koreanischen Stellen; dieser Guide dient der Vorbereitung.


